Die Geschichte von Fanö - Reiseführer Historie Geschichte

Fanö Geschichte
Die Geschichte von Fanö
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Aus heutiger Sicht kann Fanø auf eine recht skurrile Vergangenheit zurückblicken. Die Insel wurde im Jahr 1231 erstmals erwähnt und die Bewohner mussten dem dänischen König alljährlich Pacht bezahlen. Anno 1741 war der damalige König Christian VI. finanziell gerade etwas klamm und so beschloss er, Fanø im Rahmen einer Versteigerung an den Meistbietenden zu verhökern. Nun befürchteten die Insulaner, dass die wohlhabenden Kaufleute aus Ribe bald ihre neuen Herren sein würden und sie selbst dann noch saftigere Steuern zahlen müssten. Also wurde am Abend vor der Versteigerung ein Komplott geschmiedet, in dessen Verlauf die bereits angereisten Kaufleute von schönen Fanøer Mädchen zum Trinken animiert wurden, so dass sie am nächsten Morgen nicht in der Lage waren, zum Termin zu erscheinen. Dafür traten die Insulaner vor dem Rathaus an und manipulierten noch die Uhr, um die Bietstunde schon nach wenigen Minuten verstreichen zu lassen. Um die Sache zu einem guten Ende zu bringen, boten sie selbst die eher symbolische Summe von 140.000 Kronen und erwarben somit ihre eigene Insel. Dann begann ein florierender Schiffbau auf Fanø, der die Insel weit über Dänemark hinaus bekannt machte. Besonders im Süden findet man heute noch wunderschöne denkmalgeschützte Häuser, deren prächtige Bauweise auf den einstigen Wohlstand dieses Eilands schließen lässt.

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